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Riester Rente wird noch attraktiver

Riester-Rente ab 01.01.2018

11.12.2017 Von: Nils Walbaum

Neben vielen Verbesserungen im Bereich der betrieblichen Altersversorgung wurden auch bei der Riesterrente einige sehr positive Änderungen beschlossen.

Folgende Änderungen treten zum 1.1.2018 in Kraft:

Erhöhung der Grundzulage
Ab Januar 2018 erhöht sich die staatliche Förderung bei der Riester-Rente. Die Grundzulage steigt von 154 Euro auf 175 Euro.

Die Kinderzulage ändert sich nicht. Für jedes kindergeldberechtigte Kind, das nach dem 31. Dezember 2007 geboren wurde, erhalten Riester-Sparer zusätzlich 300 Euro pro Jahr und für jedes kindergeldberechtigte Kind, das davor geboren wurde, 185 Euro pro Jahr.

Verfahrensverbesserungen bei Beamten u. ä.
Beamte, Richter, Berufssoldaten, Soldaten auf Zeit u. ä., die einen Riestervertrag besparen, müssen einwilligen, dass die Besoldungsstelle ihre Besoldungsdaten an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) übermittelt. Das musste bisher bis zwei Jahre nach dem Ablauf des jeweiligen Beitragsjahres passieren.

Ab 2019 müssen Beamte u. ä. diese Einwilligung nun grundsätzlich im Beitragsjahr erteilen. Stellt sich dann heraus, dass dies vergessen wurde, kann die Einwilligung nachträglich, bis zum rechtskräftigen Abschluss des Festsetzungsverfahrens nachgeholt werden. So sollen Fehler früher aufgedeckt werden.

Abfindung von Kleinbetragsrenten
Riesterrenten-Anbieter können den Rentenanspruch bei Kleinbetragsrenten mit einer Einmalzahlung zu Beginn der Auszahlungsphase abfinden. Diese Einmalzahlung ist dann im Jahr der Auszahlung, soweit sie auf geförderte Beiträgen beruht, voll steuerpflichtig.

Ab dem Veranlagungszeitraum 2018 kann diese Einmalzahlung ermäßigt besteuert werden. Für die Abfindungszahlung kann künftig die sogenannte Fünftelungsregelung angewandt werden. Zwar wird die Auszahlung weiterhin voll besteuert, aber nur ein Fünftel davon wirkt sich progressiv auf den Steuersatz aus.

Ab 2018 müssen neue Riester-Produkte dem Riester-Sparer ein Wahlrecht einräumen, ob er die Abfindungszahlung der Kleinstbetragsrente zu Beginn der Auszahlungsphase erhalten möchte oder erst zum 1. Januar des darauffolgenden Jahres. Durch den Aufschub des Auszahlungstermins auf den 1. Januar des Folgejahres kann der Riester-Sparer evtl. eine weitere Steuerentlastung erhalten.

Freibetrag in Grundsicherung
Ab 2018 gibt es einen Freibetrag für Riesterrenten in der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.

Bei der Berechnung der Grundsicherungsleistung wird die Riesterrente nicht mehr voll angerechnet. Es wird ein Grundfreibetrag von 100 Euro monatlich gewährt. Ist die Riesterrente höher als 100 Euro, ist der übersteigende Betrag zu 30 % anrechnungsfrei, höchstens jedoch die Hälfte der Regelbedarfsstufe I aus der Hartz IV Gesetzgebung. Der Freibetrag in 2017 ist damit auf höchstens 204,50 € im Monat festgelegt und wird erst ab einer zusätzlichen monatlichen Rentenleistung von rd. 450 € überschritten.

bAV-Riesterrenten – Abschaffung der Doppelverbeitragung

In der betrieblichen Altersversorgung kann man sich auch seine Beiträge durch Riester fördern lassen.

Allerdings waren diese Riesterrenten dann in der Auszahlungsphase als Renten aus der betrieblichen Altersversorgung beitragspflichtig in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Dies führte zur Doppelverbeitragung, da sowohl in der Ansparphase die Beiträge als auch in der Leistungsphase die Rentenzahlungen der Beitragspflicht in der gesetzlichen Kranken-/Pflegeversicherung unterlagen.
 
Durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) wird zum 1. Januar 2018 dieser Umstand geändert. Leistungen aus der betrieblichen Riesterrente unterliegen in der Auszahlungsphase nicht mehr der Beitragspflicht in der gesetzlichen Kranken-/Pflegeversicherung.

Fazit: Mit den beschlossenen Änderungen wurden viele berechtige Kritikpunkte beseitigt und die Riester Rente weiter verbessert.

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